Warum "X"?

   Eine Lesart des Bandnamens ist "Cajun plus X". Unser Programm besteht nur zu einem Teil aus Titeln der Cajun-Musik. Die anderen Stücke lassen das kulturelle Umfeld und die historischen Hintergründe der Cajuns aufleben. Da wäre zum Beispiel der Zydeco, den die in der gleichen Region lebenden Kreolen parallel zur Cajun-Musik entwickelt haben; oder der Bezug zur bretonischen Musik, der in der Melodik einiger Cajun-Titel zu erspüren ist.

 

   Im Englischen verwendet man das X auch als Abkürzung für 'cross', hier zu verstehen als Überkreuzung von Musikstilen. Wir experimentieren gerne mit verschiedenen Musikrichtungen (Folk, Country, Rock, Pop, Hip Hop, Volkslied, Jazz, Latin,...) und entwickeln daraus Musik, die auf unsere Besetzung und unser Lebensgefühl zugeschnitten ist.

 

   Schließlich gibt es noch das X am Ende vieler Cajun-Familiennamen (Breaux, Fontaineaux, Thibodeaux, Comeaux,...), obwohl die ursprüngliche französische Schreibweise diese gar nicht kannte. Verantwortlich dafür ist der Richter Paul Briant aus Louisiana. Bei einer 1820 durchgeführten Volkszählung war ihm die Vielfalt unterschiedlicher Schreibweisen von Namen, die mit einem o-Laut enden, einfach zu bunt. Es gab etwa ein Dutzend verschiedene Schreibweisen. Er verfügte deshalb, dass dies Namen künftig mit "-eaux" enden sollten.

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Cajun, Zydeco, Country, Folk, Swamp-Rock-Pop'n'Roll

Eine äußerst unterhaltsame musikalische Entdeckungsreise ins Mississippi-Delta.

Kulturgeschichte, die in die Beine geht und gute Laune macht.

See you later, alligator !